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Chaostage im Verwaltungsvorstand beenden – Oper und Schauspiel am Standort sichern

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Zu den allerneuesten Plänen der Verwaltung in Sachen Oper und Schauspiel erklärt der Kulturausschussvorsitzende Jürgen Repschläger:

„Langweilig ist es zurzeit in Bonn nun wirklich nicht, das ist aber auch schon das Positivste, was man über die Kapriolen von OB Déus und Verwaltungsvorstand sagen kann“, meint Jürgen Repschläger, Kulturpolitiker der Linksfraktion. Die Tinte unter dem Vertrag mit Generalintendant Helmich ist noch nicht trocken, da wird die Schließung der Schauspielsparte in Bad Godesberg auf die Agenda gesetzt, und zwar ersatzlos.

Dabei war Grundlage für die Verlängerung der Intendanz der Erhalt aller Sparten, also auch des Schauspiels. „Wie man so mit Intendant Helmich, den Be-schäftigen am Schauspiel und nicht zuletzt mit dem Publikum umgehen kann, ist mir ein Rätsel“, so Repschläger.

Zumal der Fehler wiederholt wurde, der auch bei der Vorlage zur Zukunft der Bonner Bühnen gemacht wurde: kein Wort über mögliche Nachnutzung oder Kompensation. Die Reaktion des Gene-ralintendanten – „Mit mir nicht“ – ist mehr als nachvollziehbar, und sie wird von uns unterstützt. Die Linksfraktion fordert den Erhalt der Sparte Schauspiel am Standort in Bad Godesberg.

Hoffnung macht, dass die Vorschläge von OB, Kulturdezernat und Verwaltungsvorstand zuse-hends kürzere Halbwertszeiten haben. Noch vor wenigen Monaten sollte die Lösung das neue Haus in Beuel sein, davon ist nun keine Rede mehr. Immerhin soll die Oper richtigerweise nun am bisherigen Standort erhalten werden. Ob sich die Idee einer Instandhaltung mit Beschränkung auf das aktuell Notwendige und das über mehrere Jahre gestreckt, als tragfähig erweist, muss sich noch zeigen. „Aber Prüfungsangst kennt das SGB ja nicht, wie bei den Bädern leidet es eher an einer Umsetzungsphobie“, so Repschläger.

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