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Wer schützt Beethoven vor der Bonner Ratskoalition?

Foto von Fkreuz (CC BY-SA 3.0) via Wikimedia Commons

Zur gestrigen Haushaltssitzung des Kulturausschusses erklärt Jürgen Repschläger, kulturpolitischer Sprecher der Linksfraktion:

Es ist kein Wunder, dass der Name Beethoven in Teilen der Bonner Stadtgesellschaft einen immer schlechteren Klang bekommt. Dabei kann der großartige Komponist, der von maßgeblichen Kreisen in Bonn zu Marketingzwecken missbraucht wird, nichts dafür. Auch wenn Jamaika im Kulturausschuss für eine längst überfällige Erhöhung der Zuschüsse für freie Träger gestimmt hat, so bleibt doch eine Schlagzeile hängen: das Aus für das Eurotheater und kein eigenes Budget für Rock und Pop mehr, dafür schon wieder mehr Geld für das Beethovenhaus. Dazu Jürgen Repschläger: „Ich neide dem Beethovenhaus das Geld nicht, aber wer die Populärmusik und ihre Fans sowie das einzige mehrsprachige Theater so behandelt, spaltet die Stadt genauso wie in der Bäderfrage.“

Beethoven soll 2020 gefeiert werden. Dabei wird immer wieder auf Salzburg verwiesen. Was dabei gerne unterschlagen wird: Salzburg hat für das Mozart-Jahr die Förderung für alle Sparten erhöht. Die Bonner Politik aber schadet letztendlich auch dem Ruf Beethovens.