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Weiterhin keine Lösung für das Tierheim in Sicht

Ersatzflächen für das Bonner Tierheim

Zur Suche nach Ersatzflächen für das Tierheim Albert Schweitzer erklärt Dr. Michael Faber, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion:

Wir sind enttäuscht über die Entscheidung des Stadtrats, unseren Antrag zur Lösung der dringenden Probleme des Bonner Tierheims erst noch zur weiteren Beratung in die Ausschüsse zu verweisen. Die Linksfraktion hatte beantragt, den Oberbürgermeister endlich zu verpflichten, aktiv Lösungen für das Tierheim zu entwickeln. Dem Rat sollten demnach noch im vierten Quartal 2019 Vorschläge dafür vorgelegt werden, welche Ersatzflächen dem Tierheim angeboten werden können, um den Flächenverlust auszugleichen, der mit dem Autobahnausbau der A 565 einhergeht. Dazu sollte die Stadt einen Runden Tisch mit Tierheim und dem Kleingartenverein bilden, dessen Flächen in der direkten Nachbarschaft des Tierheims am ehesten in Frage kommen. Die Stadt muss zwischen diesen Parteien vermitteln und auch den Kleingärtnerinnen und –gärtnern entsprechende attraktive Ausweichflächen anbieten, um so möglichst zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen.

Stattdessen hat der Stadtrat jetzt aber mehrheitlich unseren Antrag in Umwelt- und Planungsausschuss verwiesen und damit eine Beschlussfassung weiter herausgeschoben. Diese Zeit hat das Tierheim aber nicht. Der geplante Autobahnausbau ist seit nunmehr knapp 4 Jahren bekannt und es war von Anfang an absehbar, dass das Tierheim hiervon betroffen sein wird. Die Verwaltung hat bisher trotzdem keine spürbaren Anstrengungen unternommen. Dass sich nun auch der Rat zu keinem Beschluss in der Sache durchringen konnte, ist da wenig hilfreich. Denn die Unsicherheit für das Tierheim und dessen Beschäftigte sowie zahlreiche Ehrenamtliche muss jetzt endlich ein Ende haben.