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Martin Behrsing

Unerträgliches Schreckensszenario gegen sozialpsychiatrisches Zentrum

Martin Behrsing

Als unerträglich bezeichnet der sozialpolitische Sprecher der Bonner Linksfraktion, Martin Behrsing den Bürgerantrag[1] von Anwohnern und Gewerbetreibenden am Bad Godesberger Moltkeplatz 2, um dort ein sozialpsychiatrisches Zentrum zu verhindern.

Dazu Martin Behrsing, sozialpolitischer Sprecher der Linksfraktion:

?Dieser Bürgerantrag ist ein Schlag ins Gesicht von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ohne jeden nachvollziehbaren Anlass bezeichnen die 23 Unterzeichner, vornehmlich Gewerbetreibende um den Moltkeplatz, ein sozialpsychiatrisches Zentrum als unübersehbaren Schaden für den Stadtbezirk, für Anlieger und Besucher. Ihr Schreckensszenario offenbart neben mangelnder Kenntnis der Materie auch den deutlichen Unwillen, sich mit der Situation von Menschen mit psychischen Erkrankungen auseinanderzusetzen. Intention des Antrags scheint vielmehr die öffentliche Demütigung von Menschen, die Unterstützung benötigen.?

?Ich rate den Unterzeichnern des Bürgerantrages dringend, sich ein vergleichbares sozialpsychiatrisches Zentrum einmal anzuschauen und ihren Bürgerantrag dann zu überdenken.? so Behrsing weiter.

?Bonn hat sich zur Inklusion, der Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen bekannt. Ich gehe deshalb davon aus, dass sich alle Fraktionen in Bonn einig sind und den Bürgerantrag ablehnen werden. Aus Sicht der Linksfraktion ist es zur Verwirklichung des Anspruchs auf Inklusion unerlässlich, das Angebot niedrigschwelliger und dezentraler Unterstützung auszubauen. Neben der Einrichtung eines sozialpsychologischen Zentrums in Bad Godesberg betrifft dies z.B. auch das geplante Wohnprojekt für Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Ellerstraße.? betont Behrsing abschließend.

 


[1] vgl. Bürgerantrag zur BV Godesberg am 29.08.2012, Drs. 1212306