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SPD ist zu sehr auf 2020 fixiert

Jürgen Repschläger

Zum Beethovenhallen-Vorschlag der SPD erklärt der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion Jürgen Repschläger:

Der Vorschlag der SPD, die Sanierung der Beethovenhalle deutlich zu reduzieren und auf den Ausbau des Studios zu verzichten, wird von der Linksfraktion abgelehnt. Hierzu Jürgen Repschläger: „Das Denken der SPD ist zu stark auf das Beethovenjubiläum 2020 fixiert und damit nicht nachhaltig. Die Beethovenhalle hat eine Bedeutung über 2020 hinaus.“

In den Augen der LINKEN ist es falsch, jetzt auf Biegen und Brechen zu versuchen bis 2020 mit der Sanierung doch noch fertig zu werden. Aus diesem Grund hatte sich die Fraktion bereits vor Monaten gegen sogenannte Beschleunigungszahlungen ausgesprochen. „Wir würden auch gerne bis zu Beethovens Geburtstag fertig werden, aber zum einen dürfen wir uns nicht durch die Baufirmen erpressbar machen und zum zweiten wäre es falsch, die Steuerzahler*innen dafür zusätzlich zur Kasse zu bitten.“, sagt Repschläger.

Auch ein Verzicht auf das Studio als Proberaum für das Beethovenorchester wäre enorm kurzsichtig. Das Orchester „blockiert“ bei seinen Proben den großen Saal, der beim Vorhandensein eines eigenen Proberaums anderweitig genutzt und vermietet werden könnte. „Unser Ziel war immer eine verbesserte Halle für Jahrzehnte und kein Torso für Beethovens Geburtstag.“ Die Linksfraktion schlägt deshalb vor, die Feierlichkeiten 2020 ohne die Beethovenhalle zu planen.

„Wir stehen hinter der Sanierung der Beethovenhalle in der vom Rat beschlossenen Variante.“, so Repschläger abschließend.