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OB Sridharan wandelt auf Adenauers Spuren

Zu dem vom Presseamt der Stadt Bonn in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken herausgegebenen Werbeflyer für das Zentralbad im Wasserland erklärt der Stadtverordnete der Linksfraktion Jürgen Repschläger:

„Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?“  An dieses berühmte Adenauer-Wort erinnert man sich unweigerlich, wenn man den aktuellen Zentralbad-Werbeflyer der Stadt Bonn in die Hand bekommt.  In der Ratssitzung vom 3. Mai dieses Jahres hatte OB Sridharan noch zugesichert, auf Werbemaßnahmen seitens der Stadt zu verzichten.

„Der Linksfraktion ist durchaus bewusst, dass der Oberbürgermeister im kommenden Bürgerbegehren nicht zur Neutralität  verpflichtet ist. Der Wortbruch, d.h. die Missachtung der dem Rat gegebenen Zusage, ist allerdings ein weiterer Beleg für das unfaire Agieren von Herr Sridharan im Umgang mit den Bäderinitiativen und der Ratsopposition“, sagt Jürgen Repschläger. „Es zeigt sich zudem, dass man den Verkündungen des ‚ersten Bürgers‘ Bonns kein Vertrauen schenken darf.“

Im Zuge des letzten Bürgerbegehrens zum Kurfürstenbad war deutliche Kritik an der mit städtischen Mitteln finanzierten Parteinahme des Oberbürgermeisters laut geworden. Sein Versprechen, dies nicht zu wiederholen, wird mit dem aktuellen Werbeflyer auf den Kopf gestellt.

Die Linksfraktion bereitet eine Große Anfrage vor, in der wir nach Auflage, vor allem aber nach den Kosten dieser Werbeaktion fragen werden. „Ich fordere den Oberbürgermeister zum wiederholten Male dazu auf, in der Bäderauseinandersetzung Fairness walten zu lassen“, so Repschläger abschließend.