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Dr. Michael Faber

Genossenschaften: Moderne Wirtschaftsform mit Tradition

Genossenschaftstag am 1. September auf dem Marktplatz

Auf Anfrage der Linksfraktion hat die Verwaltung für den kommenden Wirtschaftsausschuss die Bedeutung von Genossenschaften auch für Bonn und die Region unterstrichen

Zum Tag der Genossenschaften in Bonn erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im Bonner Stadtrat, Dr. Michael Faber:

Es passt, dass Bonn heute Gastgeber des Genossenschaftstages des regionalen Genossenschaftsverbandes ist. Als UN-Stadt fühlt sich Bonn dem internationalen Jahr der Genossenschaften verpflichtet. Zugleich sind Bonn und die Region auch seit langer Zeit Heimat vieler starker Genossenschaften und Sitz des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes.

Genossenschaften sind nicht der Gewinnmaximierung verpflichtet und organisieren ihren internen Aufbau nach demokratischen Prinzipien. Sie bewähren sich seit mehr als 150 Jahren gerade auch in der Region als stabiler wirtschaftlicher Faktor. Dieses gemeinwohlorientierte Wirtschaftsmodell hat Zukunft, wie sich gerade in der derzeitigen Wirtschafts- und Finanzkrise zeigt.

Auf Anfrage[1] der Linksfraktion hat die Verwaltung für den kommenden Wirtschaftsausschuss die Bedeutung von Genossenschaften auch für Bonn und die Region unterstrichen[2]. Die Linksfraktion begrüßt, dass die Verwaltung auf diese Initiative hin einen Vertreter des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbandes zu einem Vortrag in den Fachausschuss einladen will. Das belegt die große Bedeutung der Wirtschaftsform für den Bonner Raum. Genossenschaften gibt es hier u.a. im Bereich des Kreditwesens mit den Volksbanken, im Agrarsektor oder auch im Bereich der Entwicklungshilfe.

Dazu kommen bald hoffentlich auch genossenschaftlich Bürgersolaranlagen. Die Linksfraktion hatte beantragt[3], dass die Stadt Dachflächen für derartige genossenschaftliche Modelle des Bürgerengagements für erneuerbare Energien zur Verfügung stellt. Das traf auf die Zustimmung des Umweltausschusses.


[1] vgl. Drs. 1212448

[2] vgl. Stellungnahme der Verwaltung: Drs. 1212448ST2

[3] vgl. Antrag ?Bürgersolaranlagen?, Drs. 1112350