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Geld für Dachsanierung des Frankenbads wieder im Haushalt

Zur Annahme des Antrags der Linksfraktion zur Sanierung des Frankenbaddachs (Drs 1812472AA16) erklärt Tobias Haßdenteufel, sportpolitischer Sprecher der Linksfraktion:

Die mittlerweile auf 1,2 Mio. Euro geschätzte Sanierung des Daches Frankenbads kann im nächsten Jahr nun doch angegangen werden. Auf Antrag der Linksfraktion wurde mit den Stimmen von SPD, Grünen, Bürgerbund und Sozialliberalen diese Summe wieder in den konsumtiven Teil des Bäderhaushalts aufgenommen. Dieser bereits im Finanzausschuss mehrheitlich gefasste Beschluss war zwischenzeitlich durch den in der vorherigen Ratssitzung abgelehnten Bürgerantrag zur Dachsanierung in Frage gestellt.

Glücklicherweise blieben damit die Versuche von CDU und FDP sowie auch Teilen der Verwaltung erfolglos, durch weiteres Hinauszögern den Bestand des denkmalgeschützten Frankenbads zu gefährden. Es war schließlich die Verwaltung, die vor Jahren die Dachsanierung als notwendig und für einen dauerhaften Erhalt des denkmalgeschützten Baus erforderlich bezeichnet hatte. Da die Koalition die umfassende Sanierung des Frankenbads für die nächsten Jahre nicht eingeplant hat, kann schon alleine vom zeitlichen Ablauf her nicht von einer „Wegwerfinvestition“ gesprochen werden.  Was passiert, wenn man faktisch einfach nichts macht, konnte man beim Kurfürstenbad sehen.  Gut, dass diese Strategie nun nicht fortgesetzt wird - ein erster Schritt, damit das Frankenbad als Schwimmbad auf Dauer erhalten bleibt.


Vgl. Drs. 1812472AA16, Beschluss in Ratssitzung am 09.10.2018