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Dr. Michael Faber

Für gute Arbeit

Dr. Michael Faber

Die Sparkasse KölnBonn ist einer der größten Kunden der S-Direkt-Marketing GmbH. Sie sollte nach unserer Auffassung ihren Einfluss im Sinne der Beschäftigten ausüben.

Zum Streik bei der S Direkt-Marketing GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der Sparkassen Finanzgruppe erklärt Dr. Michael Faber, Mitglied der Zweckverbandsversammlung der Sparkasse KölnBonn und Vorsitzender der Linksfraktion Bonn.

 

Die S Direkt-Marketing GmbH & Co. KG betreibt in Halle ein Call-Center für den Sparkassen-Verbund, das auch von der Sparkasse KölnBonn genutzt wird. Hier befinden sich seit dem 9. Juli etwa 400 MitarbeiterInnen im Streik. Sie fordern die Einführung eines branchenübergreifenden Mindestlohns im Rahmen eines Haustarifvertrags. Bislang verdienen S Direkt-Marketing Angestellte nur 7,38 Euro pro Stunde. Mit einer Vollzeitstelle kommen damit viele gerade einmal auf eine Vergütung von 1.280 Euro im Monat. Viele der Beschäftigten der S Direkt-Marketing sind deshalb trotz einer 40-Stunden-Woche auf Sozialleistungen angewiesen.

Aus Sicht der Linksfraktion sollten sich kommunale Sparkassen und deren Verbände nicht durch Lohndumping bei den Beschäftigten, sondern durch eine soziale Unternehmenspolitik auszeichnen. Der regionale Fokus der Sparkassen und ihre soziale Verantwortlichkeit in kommunaler Trägerschaft sind für viele Kunden Gründe für ihre Treue zu den Sparkassen. Deshalb fordern wir die Sparkassen auf, sich für die Beschäftigten der S-Direkt-Marketing GmbH und deren legitime Forderungen einzusetzen. Die Sparkasse KölnBonn ist einer der größten Kunden der S-Direkt-Marketing GmbH. Sie sollte nach unserer Auffassung ihren Einfluss im Sinne der Beschäftigten ausüben. Mit einem Antrag an den Ausschuss für Finanzen und Beteiligungen der Trägerstadt Bonn fordern wir die örtliche Sparkasse auf, sich hierfür einzusetzen.