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Endlich machen!

Zum vom Oberbürgermeister vorgelegten „Rahmenplan zur Neuordnung der Bäderlandschaft“ erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion im Bonner Rat, Dr. Michael Faber:

Die Stadt Bonn hat viel Zeit verloren, bis sich auch bei Oberbürgermeister und Verwaltung angesichts nahender Wahlen die Erkenntnis durchsetzte, dass Bonn kein Zentralbad, sondern ein Hallenbad pro Stadtbezirk braucht.

Jetzt müssen endlich Taten folgen. Die Linksfraktion kritisiert daher am Verwaltungsvorschlag, dass dort Alternativprüfungen vorgesehen werden. Das kostet nicht nur erneut Zeit und Geld, sondern führt in die nächste nicht enden wollende Diskussionsschleife. Aus Sicht der Linksfraktion muss das Frankenbad als Schwimmbad in und für die Nordstadt erhalten bleiben und endlich zügig saniert werden. Dafür spricht die gute Lage, das sozialräumliche Umfeld, dessen architektonische Qualität und die gegenüber dem Standort Römerbad in der Vergangenheit schon angeführten Hochwasserrisiken.

DIE LINKE setzt sich auch angesichts der zentralen Lage für den Erhalt und die Sanierung der Beueler Bütt ein und begrüßt das von uns lange geforderte Hallenbad für Bad Godesberg. Einem Neubau dort am Platz des Kurfürstenbades versperrt sich die Linksfraktion nicht, sucht hierzu aber Dialog und Einvernehmen mit den dort engagierten Bürgerinitiativen.

Seit einem Jahrzehnt setzt sich DIE LINKE für die Modernisierung und den Erhalt der dezentralen Bonner Bäderlandschaft ein. Viel Zeit und Geld wurde durch die Blockadehaltung der Ratsmehrheit und den Zentralbad-Irrweg des OB zwischenzeitlich verloren. Wir messen OB und Ratsmehrheit deshalb nicht mehr an Ankündigungen im Kommunalwahljahr, sondern an konkreten Entscheidungen. Die müssen noch vor der Wahl getroffen und die Modernisierung von Frankenbad, Beueler Bütt und eine Lösung in Bad Godesberg in einer vernünftigen Abfolge eingeleitet werden.