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Das Prinzip Hoffnung ist keine Lösung

Zum Scheitern der Hochschulansiedlung in Bad Godesberg erklärt der Stadtverordnete der Linksfraktion Jürgen Repschläger:

Ob Bonn bei der CDU/FDP-geführten Landesregierung schlechte Karten hat oder ob es am fehlenden Verhandlungsgeschick von Oberbürgermeister Sridharan liegt, sei dahingestellt. Jedenfalls hat sich Bonn nach der Verweigerung des Radschnellwegs am Tausendfüßler eine weitere Niederlage in Düsseldorf abgeholt.

Was seit Monaten von den Dächern gezwitschert wird, ist nun offiziell:  Es wird keine Dependance der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg in Bad Godesberg geben. Die Reaktionen von Bezirksbürgermeister Christoph Jansen und OB Sridharan wirken wie ein Pfeifen im Walde. Jansen sieht den dreijährigen Probebetrieb für Rhein-Sieg und den Niederrhein als „positive Nachricht“ und der OB denkt, Bonn habe gute Chancen, dass der Standort Bad Godesberg in drei Jahren wieder „aus der Schublade geholt werden kann“.

Dazu Jürgen Repschläger: „Bad Godesberg kann alles gebrauchen, nur keinen dreijährigen Stillstand in Bezug auf die Kurfürstliche Zeile. Die Hoffnung, dass sich wie von Zauberhand noch alles zum Guten wendet, ist keine zukunftsträchtige Politik. Was jetzt erforderlich ist, sind tragfähige Konzepte für die Kurfürstliche Zeile in kommunaler Hand und Verantwortung.“ So sollte die Idee eines Gesundheitsstandortes mit einem sanierten oder am Standort neu gebauten Kurfürstenbad wieder in den Blick genommen werden. Abwarten und Hoffen ist keine Lösung.