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City-Feste werden fit für die Zukunft gemacht: gute Gespräche zwischen City-Marketing und BV-Koalition

Einvernehmlich hat gestern am Dienstag, 2. März, die Bonner Bezirksvertretung das BonnFest und "Bonn leuchtet" in das Marktverzeichnis für dieses Jahr aufgenommen. Dem waren Gespräche von GRÜNEN, SPD und LINKEN mit City-Marketing vorangegangen, bei denen beschlossen wurde, das BonnFest bereits in diesem Jahr kulturell weiterzuentwickeln und für "Bonn leuchtet" bis zum kommenden Jahr ein völlig neues Veranstaltungskonzept zu entwickeln. Beide Feste finden also in diesem Jahr statt. Für die Aufwertung des BonnFestes wurde eine Zusammenarbeit der veranstaltenden City-Marketing mit dem Kulturamt vereinbart. Autohäuser sollen dort möglichst nur noch Elektrofahrzeuge präsentieren. Für die Neukonzeption von "Bonn leuchtet" wurde ein Runder Tisch vereinbart.

„City-Feste sind Leuchttürme für die Attraktivität der Innenstädte. Dies gilt auch für Bonn. Sie müssen so attraktiv gestaltet sein, dass sie die heutigen Erwartungen auch junger Familien erfüllen und aktuelle Fragen durch spezielle Aussteller und Stände beantworten. Deshalb könnten beispielsweise beim BonnFest am Beginn der 2020er Jahre Fahrzeuge mit modernen Antrieben, vom Pedelec bis zum Elektrobus, im Fokus stehen. Über den so inhaltlich angenehmen Meinungsaustausch zwischen den Vertreterinnen des City-Einzelhandels und der Bezirksvertretungskoalition habe ich mich sehr gefreut. Beide Seiten wollen die Bonner Innenstadt fit für die Zukunft machen. Stillstand bedeutet Rückschritt“, so Rolf Beu, GRÜNE-Fraktionsvorsitzender

Sabrina Lipprandt, Fraktionsvorsitzende der SPD in der Bonner Bezirksvertretung freut sich ebenfalls über die gute Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen von City-Marketing. „Gerade zu Zeiten, in denen der Einzelhandel coronabedingt hart getroffen wurde, ist es für uns wichtig, ein Zeichen zu setzen und die Feste stattfinden zu lassen. Nun gilt es, mit Hilfe eines Runden Tischs und des regelmäßigen Austauschs mit allen Beteiligten ein Konzept für die beiden Feste für das kommende Jahr zu erstellen, das attraktiv für alle Generationen und gleichzeitig auch finanzierbar ist. Hierbei müssen wir uns so früh wie möglich auf die Suche nach möglichen (neuen) Partnern für die Neuausrichtung der Feste machen, um diese frühzeitig mit ins Boot zu holen."

„Ich freue mich, dass es gelungen ist, das BonnFest schon für dieses Jahr zu verbessern“, kommentiert Hanno Raußendorf, Fraktionsvorsitzender der Linken in der Bezirksvertretung. „Nach über einem Jahr, in dem Bonner Künstlerinnen und Künstler so gut wie keine Auftrittsmöglichkeiten hatten, finde ich ein deutlich verbessertes Bühnenprogramm für sie und ihr Publikum einen Schritt in die richtige Richtung. Ich werde mich dafür einsetzen, dass die Stadt zusätzliche Mittel bereitstellt.“