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Aufsichtsrat war nicht involviert – Kosten für die Installation wurden zu ca. 60% von der Kulturstiftung NRW getragen

Jürgen Repschläger

Zur Diskussion um den rosafarbenen Konzertflügel im WCCB erklärt der kulturpolitische Sprecher der Linksfraktion Jürgen Repschläger:

Anders als von der Bonner Stadtverwaltung dargestellt war der Aufsichtsrat des Beethovenfestes nicht mit der Kunstinstallation „Zukunftsschrei(b)maschine“, besser bekannt unter dem Namen schwebender Flügel befasst. Der Aufsichtsrat hat das Projekt nicht beschlossen und aus den Protokollen lässt sich nicht einmal eine Information dazu entnehmen. Einzelpositionen für die Ausgestaltung des Foyers des WCCBs waren im Wirtschaftsplan nicht aufgeführt.

Auch bei der Frage, wer die Kosten für die Konzertflügel-Aktion zu tragen hatte, liegt die Verwaltung falsch. Die Kosten wurden zu einem Teil von der Kunststiftung NRW übernommen. „Wie die Verwaltung zu der Aussage kommt, dass die Beethovenfest GmbH die Kosten in voller Höhe getragen hat, ist mir ein Rätsel, sagt Repschläger, der Mitglied des Aufsichtsrates ist. Richtig ist, dass es seitens der Kunststiftung eine zusammenfassende Förderung von 100.000 Euro gab, von denen 33.000 in die Klavierinstallation flossen. Der Eigenanteil des Beethovenfestes betrug demnach 29.000 Euro.

Auch wenn die Ausgestaltung des Foyers in die künstlerische Freiheit der Intendantin fällt, darf man durchaus der Meinung sein, dass auch diese Summe zu hoch ist. Kritik muss aber mit den richtigen Zahlen unterlegt sein, sonst ist es lediglich populistische Meinungsmache.