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Die Stadt zur attraktiveren Arbeitgeberin für Ingenieur*innen und Architekt*innen machen

Bild: annawaldl via Pixabay

Zum Antrag der Koalition für ein neues Personalentwicklungskonzept für das Städtische Gebäudemanagement erklären die Fraktionsvorsitzenden der Koalition Dr. Annette Standop (Grüne), Angelika Esch (SPD), Dr. Michael Faber (LINKE) und Friederike Martin (Volt):

Mit unserem gemeinsamen Antrag für den nächsten Hauptausschuss beauftragen wir das Personalamt, neue Voraussetzungen für Stellenausschreibungen beim Städtischen Gebäudemanagement (SGB) zu schaffen. In der Vergangenheit zogen sich geplante Neueinstellungen von Architekt*innen und Ingenieur*innen häufig in die Länge oder blieben gänzlich erfolglos, was zu Verzögerungen und Stillstand bei wichtigen Bau- und Sanierungsprojekten der Stadt beigetragen hat. Bonn ist auf zusätzliches kompetentes und motiviertes Fachpersonal aber dringend angewiesen.

Wir wollen das Arbeiten bei der Stadt und beim SGB daher noch attraktiver machen, was nicht zuletzt eine bessere Vergütung der Fachkräfte miteinschließt – sowohl für neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch für das bestehende Personal. Konkret sollen in Zukunft deshalb alle tarifrechtlichen Möglichkeiten genutzt werden, um bei Neueinstellungen im genannten Bereich für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine höhere tarifliche Eingruppierung als bisher zu ermöglichen. Die standardisierte Ausschreibung der Stellen nach Entgeltgruppen 10-12 war für viele Fachkräfte in der Vergangenheit nicht interessant genug. Deshalb wollen wir, dass künftig auch nach Entgeltgruppe 13 ausgeschrieben wird und den Bewerberinnen und Bewerbern weitere finanzielle Anreize wie z.B. Fachkräftezulagen und die Perspektive einer Verbeamtung in Aussicht gestellt werden. Auch für das Stammpersonal möchten wir entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten schaffen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei zusätzlicher Verantwortungsübernahme finanziell ebenfalls profitieren können.

Das SGB steht in den kommenden Jahren u.a. bei Schulen und Kitas, Sporthallen- und Bädersanierungen und den Bonner Kulturbauten vor großen Herausforderungen, die nur mit kompetentem und motiviertem Fachpersonal zu stemmen sein werden. In Verbindung mit der Neuaufstellung der Betriebsleitung des SGB soll unsere Initiative einen Beitrag zum Gelingen dieser Herausforderungen leisten.