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Wohnungstauschbörse erproben

"Alt mietet Neu und kleiner, Jung mietet Alt und größer?" - So lautet die Idee zur Schaffung einer Bonner Wohnungstauschbörse, welche die Koalition zur Erprobung beantragt: Familien suchen preiswerten Wohnraum und müssen oftmals auf flächenintensiven Neubau im Umkreis der Städte ausweichen, während viele ältere Menschen in zu großen Wohnungen leben, aber aus unterschiedlichen Gründen dort verweilen.

Diese Situation kann, wie z.B. in Düsseldorf und Berlin bereits geschehen, mit Hilfe einer Wohnungstauschbörse verbessert werden. Damit das gelingt, soll ein Konzept entwickelt werden, das auch den Erkenntnissen der Bundesarbeitsgemeinschaft Senioren Rechnung trägt: „Notwendig sei, dass jemand mit den alten Menschen gemeinsam die neue Wohnung besichtige, mit ihnen die Vor- und Nachteile abwäge und schließlich auch zusammen den Umzug plane. Es sei nicht damit getan, dass der Staat den Möbelwagen bezahlt. Mindestens für eine Woche bräuchten alte Menschen jemanden, der ihnen hilft, den eigenen Haushalt zu verkleinern.“

Mit unserem Antrag wird nun dementsprechend die VEBOWAG gebeten, in Zusammenarbeit mit der Verwaltung ein Konzept für Wohnungstausch zwischen alten und jungen Menschen zu entwickeln und in einem Pilotprojekt zu erproben. Ziel ist es bis 2023/24 mindestens 30 Wohneinheiten für Familien auf diesem Wege im Rahmen eines Modellprojektes zu vermitteln und in gleichem Umfang altengerechten Wohnraum bereitzustellen. Diese sollen den Mieter*innen angeboten werden, die Familienwohnraum freimachen. Die Anfangskaltmiete soll im Neubau 9,50 € nicht überschreiten und möglichst auch im freiwerdenden Wohnraum eingehalten werden.

Hier geht es zum kompletten Antrag 

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